Sunday, August 12, 2018

[PDF] Wie bestimme ich Holz? KOSTENLOS DOWNLOAD

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Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Welches Holz ist das? Diese Frage stellt zuallererst der Holzfachmann. Danach richten sich Verwendungszweck; Bearbeitungsweise; Preis und seine Pflege. Wer einen Wohnraum gestalten und einrichten will; fragt nach der Holzart. Sie interessiert aber auch allgemein den; der zum Baum das dazugehörige Holz wissen möchte. Umfassende Holzkenntnis setzt Baumkenntnis voraus. Die Eiche láßt sich am borkigen Stamm; am knorrigen Geást und am Blattwerk; das oft büschelweise die Krone aufteilt; erkennen. Das sind Merkmale; die zusammen eine Baumart charakterisieren. So hat eben jeder Baum; wie z. B. Esche; Erle; Linde; Roßkastanie und Rotbuche; seine eigene Form und seine besonderen Merkmale an Stamm; Rinde; Á„sten und Krone. Diese werden durch stetes Betrachten und Vergleichen erst richtig erkannt. Gelegenheit dazu gibt es immer; wenn wir zu allen Jahreszeiten achtsam durch Straßen; Anlagen; Gárten und Waldungen gehen. Ein Gártner oder Forstmann gibt dann gern Auskunft. Bei der Franckh'schen Verlagshandlung sind dazu erschienen: 'Welcher Baum ist das?' von Kosch und 'Die Rinde; das Gesicht des Baumes' von Schwankl. Wer dann Interesse hat; Holz noch náher kennenzulernen; möge an keinem Stück Holz ohne es anzuschauen vorbeigehen. Es begegnet uns so oft im táglichen Leben; sei es z. B. als Brennholz; Bleistiftholz; Bürstenholz; als Tischplatte; Stock; als Griff; als Material für Musikinstrumente; als Maßstab; Rechenschieber; als Möbel; Teller; Schalen; Dosen; Kassetten usw. Das Geheimnis des Erkennens liegt auch hier wieder im Schauen; das Wesentliche heraussehen und miteinander verbinden. Flüchtig betrachtet; erscheinen uns viele Holzformen gleich oder mindestens so áhnlich; daß sie zunáchst infolge ihrer gemeinsamen hellen Farbe nicht auseinandergehalten werden können; wie etwa Birke; Ahorn; Linde; Aspe; Weißbuche und Roßkastanie. Auch Eichenholz áhnelt dem Eschenholz und der Edelkastanie. Solche Paare bilden auch Birke und Erle; Rotbuche und Platane; Kiefer (Föhre) und Lárche; Kirsch- und Pflaumenbaum; Ahorn und Roßkastanie; Ahorn und Birke; Weide und Pappel; Linde und Pappel; Mahagoni und Gabun; Mahagoni und Makord (Afrikanischer Birnbaum) und noch viele andere. Wie oft stehen Fachleute beisammen und werden sich nicht ganz einig; ob es sich um Fichten- oder Tannenholz handelt. Auch innerhalb ein und derselben Holzart gibt es Unterschiede. Aber durch stándiges Vergleichen beim Betrachten der Hölzer wird erreicht; daß die bestimmten Eigenarten des gewachsenen Stoffes auch dann erkannt werden; wenn etwa abnorme Farben dem Holze einen anderen Ausdruck geben sollten. Dem Laien sind meist nur zwei oder drei Holznamen; wie etwa Fichte; Eiche und Nußbaum; geláufig und er meint; wenn es sich um Holz handelt; müsse es eines von den dreien sein. Der Holzfachmann kennt gewöhnlich nur die Holzarten; die er bearbeitet oder mit denen er umgeht. Dieses Buch will dazu verhelfen; die wichtigsten Holzarten unseres Landes und einige der bekanntesten auslándischen genauer kennenzulernen und ihre Bestimmung zu ermöglichen. Dazu ist hier eine Ordnung gebildet worden; die die Holzarten nach einfachen Merkmalen zu unterscheiden lehrt. Die wesentlichen Eigenschaften werden dazu besprochen. Es ist aber zu empfehlen; sich auch praktisch mit Hölzern zu bescháftigen; denn das beste Mittel; Holz kennenzulernen; ist immer noch seine Bearbeitung. Nur die Werkstatt bietet Gelegenheit; alle Eigenschaften des Materials zu entdecken. Das Buch wendet sich ebenso an den Fachmann wie an den Nichtfachmann; die einen Weg zur Holzbestimmung suchen. Sie werden dabei manche Formen und Farben der tausendfáltigen Natur kennenlernen; die dem Sehenden manche Vorbilder und Anregungen geben.

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